Einführung eines Klimaneutralitätsmanagements für eine treibhausgasneutrale Kommunalverwaltung mit dem Managementsystem »Kom.EMS zero«
Vorhabensbeschreibung
Im Rahmen des Projekts wird die Einführung und Umsetzung des Prozessinstruments Kom.EMS zero in der Kommunalverwaltung realisiert. Ziel ist der systematische Aufbau eines strukturierten Transformationsprozesses hin zur treibhausgasneutralen Verwaltung. Die Verwaltung wird befähigt, Energieverbräuche transparent zu erfassen, Emissionen zu bilanzieren und einen verbindlichen Reduktionspfad zu entwickeln.
Zur Umsetzung werden bestehende Verwaltungsstrukturen weiterentwickelt und Verantwortlichkeiten klar definiert. Kom.EMS zero dient dabei als zentrales Werkzeug zur Qualitätssicherung, Dokumentation und strategischen Steuerung.
Kernaufgaben im Projekt
- Bestandsaufnahme und Bewertung: Erfassung aller relevanten Energie‑ und Emissionsquellen in den kommunalen Liegenschaften und Prozessen.
- Treibhausgasbilanz: Erstellung einer vollständigen Ausgangsbilanz sowie mindestens einer Fortschreibung während der Projektlaufzeit.
- Reduktionsfahrplan: Entwicklung eines strategischen Fahrplans zur schrittweisen Emissionsminderung auf Basis technischer und organisatorischer Potenziale.
- Arbeitsprogramm: Ableitung konkreter Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, Dekarbonisierung und organisatorischen Weiterentwicklung.
- Monitoring: Aufbau eines kontinuierlichen Berichtssystems zur Fortschrittskontrolle und Qualitätssicherung.
- Kommunikation: Durchführung interner und externer Informations‑ und Sensibilisierungsmaßnahmen zur Verankerung des Transformationsprozesses.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, Energiebedarf und CO₂‑Emissionen in Bereichen wie Liegenschaften, Anlagentechnik, Straßenbeleuchtung, Fuhrpark und Energiebeschaffung nachhaltig zu reduzieren und die Verwaltung auf einen treibhausgasneutralen Betrieb auszurichten.
Projektlaufzeit
- Mai 2025 bis 31. Januar 2029
Projektausgaben
310.924,61 €
Fördermittel EU / Sachsen
248.739,68 € (Förderrichtlinie Energie und Klima/2023)
Projektträger
Stadt Heidenau
