KINDER STÄRKEN 2.0 – Kinder stärken, Chancen schaffen
Zusätzliche Unterstützung für Kinder und Familien in Heidenau
Kinder wachsen unter unterschiedlichen Bedingungen auf. Manche Kinder und ihre Familien stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen und benötigen zusätzliche Unterstützung. Hier setzt das Förderprogramm KINDER STÄRKEN 2.0 an.
Die Stadt Heidenau beteiligt sich an diesem Förderprogramm des Freistaates Sachsen. Seit September 2026 ist in drei kommunalen Einrichtungen jeweils eine zusätzliche pädagogische Fachkraft tätig.
Was machen die KINDER STÄRKEN-Fachkräfte?
Die Fachkräfte sind zusätzlich in den Einrichtungen tätig. Sie übernehmen keine reguläre Gruppenbetreuung, sondern haben Zeit, sich gezielt um einzelne Kinder und deren Familien zu kümmern.
Sie hören den Kindern zu, nehmen ihre Bedürfnisse wahr und unterstützen sie bei persönlichen, sozialen oder familiären Herausforderungen. Dabei geht es darum, die Stärken der Kinder zu fördern, Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Auch Eltern können sich bei Fragen oder Problemen an die Fachkräfte wenden. Diese unterstützen beispielsweise bei Erziehungsfragen, helfen bei familiären Belastungen und vermitteln bei Bedarf Kontakte zu Beratungsstellen oder anderen Hilfsangeboten.
Darüber hinaus arbeiten die Fachkräfte eng mit den pädagogischen Teams zusammen und unterstützen diese im Umgang mit besonderen Herausforderungen. Sie stimmen sich außerdem mit Schulen, Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen ab, damit Kinder und Familien die passende Unterstützung erhalten.
In diesen Einrichtungen sind die Fachkräfte tätig
- Hort Mügeln
- Hort der Bruno-Gleißberg-Grundschule
- Kindertagesstätte Am Stadtpark
Durch die zusätzliche Unterstützung sollen Kinder bessere Möglichkeiten erhalten, sich persönlich zu entwickeln, gemeinsam mit anderen zu lernen und am Alltag in ihrer Einrichtung teilzuhaben. Gleichzeitig werden Eltern und Familien in schwierigen Situationen gestärkt.
Wer finanziert das Programm?
KINDER STÄRKEN 2.0 wird durch die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und durch den Freistaat Sachsen finanziert.
Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter:
