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Hinweise zur Entsorgung von pflanzlichen Abfällen

Nach den allgemeinen abfallrechtlichen Vorschriften gilt, dass unvermeidbare Abfälle grundsätzlich vorrangig zu verwerten sind. Für pflanzliche Abfälle soll das in erster Linie auf dem Grundstück, auf dem sie angefallen sind, durch Verrotten geschehen (Eigenverwertung). Dies kann beispielsweise durch Kompostieren oder Einarbeiten in den Boden erfolgen. Die Abfälle sind vorher gegebenenfalls durch geeignete Verfahren (Häckseln oder Schreddern) mechanisch aufzuarbeiten. Dabei ist zu beachten, dass Geruchs- und Lärmbelästigungen vermieden werden.

Die meisten Gartenabfälle können alternativ (und nachrangig) auch über die Biotonne entsorgt werden. Außerdem werden diese aber auch bis zu einem Kubikmeter gegen Gebühr auf allen Wertstoffhöfen des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Oberes Elbtal angenommen. Größere Mengen nimmt u.a. die Anlage in Kleincotta (Cotta B 40, 01796 Dohma) gegen Gebühr an. Zu beachten sind vor allem die Abmessungen des Hecken-, Strauch- und Baumschnitts. Die maximale Länge von 2 m darf nicht überschritten werden. Der Stammdurchmesser darf maximal 15 cm betragen.
Grünschnitt darf nicht in der freien Natur (z.B. im Wald oder auf sonstigen Grünflächen) entsorgt werden! Es handelt sich in jedem Fall um illegale Abfallablagerungen. Durch die Ablagerungen wird der Nährstoffhaushalt des Waldes oder der Grünflächen gestört. Zudem können sich Wurzeln oder Samen von nicht heimischen Pflanzen vermehren, die heimische Pflanzenarten verdrängen.

Die früher vom Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal durchgeführten Grünschnittsammlungen zu bestimmten Terminen im Frühjahr und Herbst an festgelegten Standorten im Stadtgebiet von Heidenau werden im gesamten Zweckverbandsgebiet nicht mehr angeboten. Für die Grünschnittsammlung sind ausschließlich die Wertstoffhöfe im Verbandsgebiet zu nutzen. Die Adressen und Öffnungszeiten der zur Verfügung stehenden Wertstoffhöfe können dem aktuellen Abfallkalender des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Oberes Elbtal entnommen werden.

Gemäß Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen (Pflanzenabfallverordnung) konnten pflanzliche Abfälle aus nicht gewerblich genutzten Grundstücken in den Monaten April und Oktober ausnahmsweise verbrannt werden, wenn eine Entsorgung auf einer der vorgenannten Wege unmöglich oder unzumutbar war. Am 22.03.2019 ist das Sächsische Kreislaufwirtschafts- und Bodenschutzgesetz (SächsKrWBodSchG) in Kraft getreten, mit dem die Pflanzenabfallverordnung aus dem Jahr 1994 ersatzlos aufgehoben worden ist. Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle aus Hausgärten und Kleingartenanlagen ist somit – auch in den Monaten April und Oktober - nicht mehr gestattet.

Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen fällt auch nicht unter den Genehmigungsvorbehalt nach der Polizeiverordnung der Stadt Heidenau und kann somit auch nicht als Lagerfeuer genehmigt werden. Auch das Abbrennen von offenen Feuern in befestigten Feuerstätten zur Entsorgung von pflanzlichen Abfällen ist generell verboten! Die Verbrennung führt in den meisten Fällen zu starken Rauchentwicklungen und damit zu einer erheblichen Belästigung der unmittelbaren Nachbarschaft.

Werden durch den Gemeinde- oder Polizeivollzugsdienst Verstöße festgestellt, wird jede vorsätzliche oder fahrlässige Handlung, die den geltenden Bestimmungen zuwiderläuft, dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zur Anzeige gebracht.